EURES TransTirolia trifft den Nerv der Zeit: ec.europa.eu/social/main.jsp
Berufliche Bildung und Arbeitsleben zu verknüpfen und flexibel zu gestalten ist seit jeher Ziel von EURES TransTirolia. Nun bestätigt eine Studie, dass sofortige Maßnahmen erforderlich sind, um Kompetenzdefizite in Europa zu beseitigen und die Erfolgschancen der Europäer auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Zu diesem Schluss kommt ein unabhängiger Expertenbericht, der von der Europäischen Kommission am 4. Februar 2010 veröffentlicht wurde. Damit Menschen ihre Kompetenzen ausbauen, müssen die richtigen Anreize geboten werden. Dies hebt der Bericht „New Skills for New Jobs: Action Now“ (Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen: Sofortige Maßnahmen) hervor. Weiterhin unterstreicht er die Notwendigkeit, die allgemeine und berufliche Bildung und das Arbeitsleben besser zu verknüpfen, einen geeigneten Kompetenzmix zu entwickeln und die in der Zukunft erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten besser zu antizipieren. Als eines der wichtigsten Ergebnisse der Agenda der Europäischen Kommission zum Thema „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“ wurde der Bericht in Brüssel auf einer hochrangigen Konferenz am 4. Februar 2010 präsentiert.
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www.cedefop.europa.eu/EN/Files/9021_en.pdf Europäisches Sprachenportfolio für die Oberschule: www.provinz.bz.it/lpa/285.asp
Durch das neue Europäische Sprachenportfolio können Südtiroler Oberschüler ihre Sprachenkenntnisse nun auf der Grundlage international anerkannter Kriterien selbst bewerten. Das von den deutschen, italienischen und ladinischen Schulämtern und Pädagogischen Instituten entwickelte Portfolio wurde heute, 14. Dezember, im Beisein der Schullandesräte Sabina Kasslatter Mur und Florian Mussner vorgestellt.
Das Europäische Sprachenportfolio als Instrument des Europarats wurde seit 2002 von einer Südtiroler Arbeitsgruppe an die mehrsprachige Realität Südtirols angepasst und nun auch eigens auf Oberschüler zugeschnitten. Schülern von 14 bis 19 Jahren ermöglicht es das nun vorliegende europäische Sprachenportfolio nun, Fortschritte beim Sprachenlernen genauer und bewusster zu dokumentieren. Dabei werden sie angehalten, auch über ihren Umgang mit Texten und Medien, mit anderen Kulturen sowie mit Mediation zu reflektieren. Auch ihre Strategien fürs Kommunizieren und Sprachenlernen werden genauer unter die Lupe genommen.
„Alle Lernfortschritte in der Schule, aber auch außerhalb, können durch das Portfolio an den international anerkannten Niveaustufen wie Hören, Lesen, Schreiben, zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen festgestellt werden“, erklärte die Koordinatorin der Arbeitsgruppe Rita Gelmi, die das Portfolio auch als Dokument der individuellen Mehrsprachigkeit beschrieb.
Quelle: Autonome Provinz Bozen Südtirol LPA
Europäisches Sprachenportfolio für die Südtiroler Schulen:
www.esp-pel.it
Europäisches Sprachenportfolio für die Schweiz:
www.sprachenportfolio.ch
Europäisches Sprachenportfolio in Österreich:
www.oesz.at/sub_main.php
Council of Europe: European Language Portfolio:
www.coe.int/T/DG4/Portfolio/